Umfangreiches Hygienekonzept veröffentlicht!

Judo-im-Pott.de veröffentlicht ein umfangreiches Hygienekonzept mit zahlreichen Anhängen und vielen Informationen rund um die COVID-19-Pandemie. Das Ganze ist völlig kostenlos und kann unter diesem Link abgerufen werden: Klicke hier zum Komplettdownload als .zip-Datei!

 

Die Inhalte im Einzelnen:

Die zukunftssichere Durchführung von Judotraining während Epidemien

Kurzkonzept – Hygiene Judo

Appendix

Mitteilung Phase I

Trainingsbogen Phase II

Phase III Mitteilung anonym

Partnerbogen Phase III

Gruppenbogen Phase IV

Mitteilung Phase V

Gästeregistrierung

 

Aktualisierung vom 03. Mai 2020:

  1. Neue Erkenntnisse zu Selbsttests sind nun auch ins Kurzkonzept eingegangen. In der Hochphase einer Pandemie müssen auch nach Selbsttests noch AHA-L-Regeln eingehalten werden. Bei hoher Inzidenz sind Training und Schulsport also fraglich. Selbsttests haben eine geringe Sensitivität und sollten daher seriell (2x in 2-3 Tagen) durchgeführt werden. Am sensitivsten sind naso-pharyngeale Abstriche. Am “besten” ist der kombinierte naso-pharyngeale und oro-pharyngeale Abstrich durch medizinisches Fachpersonal. Die Durchführbarkeit auf Vereinsebene  ist hier fraglich. Eine Kooperation mit Testzentren könnte sich für Vereine anbieten.
  2. Impfungen als Teilnahmeerlaubnis? Eine erste Annäherung, die noch ausgearbeitet werden soll. Vorläufiges Ergebnis: Da eine sterile Immunität bei Mutationen zurzeit nicht garantiert werden kann, sind Geimpfte nicht von den AHA-L-Regeln auszunehmen. Ebenso wenig eignet sich die Impfung als Teilnahmeerlaubnis zum Training, unter der Prämisse des Ziels, eine Durchseuchung zu verhindern oder zu verlangsamen. Hintergründig ist ein gesellschaftliches und auch ethisches Problem, welches noch ungeklärt ist: Akzeptieren wir mit der Durchimpfung die Durchseuchung?
  3. Jetzt auch ins Kurzkonzept übergegangen: Die Reduzierung von Hygienemaßnahmen sollte bei erwachsenen Sportlern früher stattfinden als bei Kindern. Dies entspringt nicht etwa schlechter Compliance bei den Kindern, sondern falschen Angaben zum Gesundheitszustand durch die Eltern. Diese Erkenntnis beruht nicht auf großer Datenlage, sondern ist eine eigene Beobachtung aus dem Heimverein bei der Durchführung dieses Konzeptes.

Die zukunftssichere Durchführung von Judotraining während Epidemien

 

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